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Zahnprobleme der Hunde

Je nach Altersklasse leiden bis zu 70 % unserer Patienten an Zahnerkrankungen. Vielfach müssen diese vom Besitzer nicht unbedingt bemerkt werden, da der lebenserhaltende „Fresstrieb“ immer noch stärker ist und somit die Schmerzen überlagert.

Deshalb werden viele Zahnerkrankungen erst im Zuge der allgemeinen Untersuchung festgestellt.

Grob eingeteilt können wir angeborene und erworbene Zahn- und Kiefererkrankungen unterscheiden:

Angeborene Veränderungen:

Falsch angeordnete oder auch überzählige Zähne gibt es vor allem bei Zwergrassen.

Ein weiteres Problem sind Unterkieferverkürzungen und oft damit vergesellschaftet die engstehenden Unterkieferfangzähne, was meist genetisch bedingt ist.

Die Folge ist dann häufig das Einbohren der unteren Fangzahnspitzen in die Gaumenschleimhaut des Oberkiefers.

Erworbene Veränderungen:

Hiezu rechnen wir krankhafte Veränderungen des Gebisses.

Gesunde Zähne sind für Hunde ein wichtiges Kriterium!

Daher muss es dem Besitzer ein Anliegen sein, dass der Zahnhalteapparat und das Gebiss des Hundes regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf unbedingt saniert werden sollten.

Oft bemerkt der Besitzer erst nach erfolgreicher Behandlung, dass sein Begleiter wieder lebhafter und lustiger wird.

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